Linearmotoren bieten aufgrund ihrer potentiell sehr hohen Dynamik den Vorteil kurzer Nebenzeiten und der Zeitersparnis bei häufigen Richtungswechseln. Da kein mechanischer Eingriff von Bauteilen stattfindet, ist das Geräuschniveau sehr niedrig und die Lebensdauer des Antriebs sehr hoch. Allerdings muss der Konstrukteur auch hier deutliche Systemschwächen in Kauf nehmen:
- sehr hohe Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten
- sehr hoher Energiebedarf (bis zu 5 x höher verglichen mit Ritzel- Zahnstange)
- extreme Wärmeentwicklung bei sehr langsamen Vorschüben (z. B. Bohren)
- Effekte durch starken Magnetismus (Späne werden angezogen,
magnetische Datenträger gelöscht, Einfluß auf z.B. Herzschrittmacher)